Das Entgiftungspotential der Chlorella-Alge hängt mit ihrer 3-schichtigen Zellwand zusammen, die Toxine absorbieren kann.
Als aktiver Teil des Chlorophylls unterstützt der sogenannte Porphyrin-Ring die Reinigungsprozesse in unserem Organismus, indem er insbesondere Schwermetalle wie Quecksilber in gebundener Form aus der Leber und dem Darm ausleitet (Entschlackungs-Kur und Entgiftung des Körpers: Was der Mainstream verschweigt).
Studien zeigten, dass die tägliche Ausscheidung von Quecksilber über den Urin während einer Chlorella-Kur um das Doppelte gesteigert wird. Bei einer solchen Ausleitungstherapie werden im Laufe von zwei bis drei Monaten täglich 1,5 g Chlorella in Form von konzentrierten Presslingen eingenommen.
Doch auch zur regelmässigen Entgiftung und Stärkung des Immunsystems bietet sich die Alge an. Doppelt effektiv soll die Kombination von Chlorella mit Koriander sein! (Gesundheit: 7 Mittel zur Entgiftung von Schwermetallen und Toxinen).
Koriander zum Entgiften
Kräuter wie Koriander (Coriandrum sativum) – das Blatt, nicht der zum Brotbacken häufig eingesetzte Gewürzsamen – besitzen hervorragende entgiftende Eigenschaften.
Die Heilkraft dieser „chinesischen Petersilie“, die vorwiegend im asiatischen Raum als Gewürz Verwendung findet, wurde erstmals bei indonesischen Klinikpatienten nachgewiesen, die regelmässig Koriandersuppe assen.
Therapeutisch eingesetzt soll die Heilpflanze grössere Mengen von Schwermetallen und anderen Giften mobilisieren können.
Auch nach Zahnsanierungen kann Koriander unterstützend zur Ausleitung von frei gewordenem Quecksilber im Körper dienlich sein (im Rahmen eines umfassenden Quecksilber-Ausleitungsprogrammes), das sich anderenfalls im Nervensystem und in schlecht durchblutetem Gewebe einlagern und den Organismus langfristig belasten würde.
So wird beispielsweise als Entgiftungskur nach zahnärztlichen Amalgam-Entfernungen häufig eine drei- bis vierwöchige kombinierte Kur aus Korianderextrakt und Chlorella-Präparaten empfohlen.
Dazu werden täglich dreimal fünf bis zehn Tropfen Koriander-Essenz in etwas Wasser verdünnt vor dem Essen eingenommen.




Diese Tinktur wird aus den jungen Trieben der Korianderpflanze hergestellt und beinhaltet die entsprechenden sekundären Pflanzenstoffe und ätherischen Öle.
Das frische Kraut bereichert indes Salate und Smoothies auf würzige und zugleich reinigende Weise.
Auch ein frisch gepresster Saft aus Karotten, Äpfeln und Korianderblättern regt die Entgiftung an und sorgt zugleich für exotischen Genuss!
Ein vertrauterer Weggefährte mit ähnlich entgiftender Wirkung – der ebenfalls in oben genanntes Programm integriert werden kann – ist der Bärlauch…
Bärlauch zum Entgiften
Bereits die alten Römer, Gallier und Germanen schworen auf die heilsamen Kräfte von Bärlauch (Allium ursinum).
Aktuelle Studien können die entgiftende Wirkung dieser krautigen Pflanze auch begründen.
Ähnlich wie im Knoblauch finden sich auch im Bärlauch schwefelaktive Verbindungen, die in unserem Körper entgiftende Prozesse einleiten.
Die Schwefelverbindungen des Bärlauchs machen ihn zur natürlichen Entgiftungsinitiative gegen Toxine. Vor allem Schwermetalle werden mithilfe des Schwefels aus unseren Organismus gelotst.
Zudem neutralisiert der Bärlauch freie Radikale und schützt somit vor ernsthaften Erkrankungen wie Krebs.
Auch in puncto Mineralstoffe übertrifft Bärlauch seinen Zwiebel-Verwandten aus der Familie der Lauchgewächse.




Der hohe Eisengehalt wirkt verjüngend auf Organe, Gewebe, Hormondrüsen und Zellen, indem er die Blut- und Lymphzirkulation verstärkt.
Durch die verbesserte Blutzirkulation können wiederum krank machende Schlacken aus dem Gewebe gelöst und abtransportiert werden.
Das enthaltene Magnesium ist entscheidend für die Funktion von mehr als 390 Enzymen in unserem Stoffwechsel und unterstützt überdies den Gewebeaufbau. Weitere präventive Wirkstoffe im Bärlauch sind das antioxidative Vitamin C und der antibiotische „Keimkiller“ Allicin.
Vor allem im Frühjahr bieten sich Entschlackungskuren mit frisch geerntetem Bärlauch an, denn von März bis Mai ist die Konzentration der entgiftenden Wirkstoffe in den Blättern am höchsten.
Bei einem Frühlingsspaziergang durch den Buchenwald werden Sie bestimmt fündig.
Verwenden Sie den Bärlauch am besten frisch in einem Salat, um die empfindlichen Inhaltsstoffe nicht zu zerstören.
Möchten Sie ausserhalb der Bärlauchsaison den Bärlauch in als begleitende Massnahme in Ihre Giftstoff-Ausleitungskur integrieren, dann können Sie auch dreimal täglich eine Kapsel Bärlauch-Extrakt einnehmen (z. B. während drei bis vier Wochen).
Grüner Tee zum Entgiften
Kulturen wie Japan und China, in denen traditionell grüner Tee getrunken wird, weisen Studien zufolge eine niedrigere Krebsrate auf als andere Kulturen. Umso eifriger ist die Wissenschaft dem Geheimnis dieses Tees auf der Spur.
Im Gegensatz zu schwarzem Tee und Oolong (einer chinesischen Sorte zwischen schwarzem und grünem Tee) werden die für grünen Tee verwendeten Blätter der Camellia sinensis nicht fermentiert, so dass die wertvollen Polyphenole erhalten bleiben.


Polyphenole zählen zu den stärksten Antioxidantien im Schutz gegen zellschädigende freie Radikale.
Der hohe Gehalt an Polyphenolen soll der Grund für die entgiftende Wirkung von grünem Tee sein, weshalb er ein fester Bestandteil der chinesischen und ayurvedischen Medizin zur Behandlung diverser Beschwerden ist.
Die Polyphenole im grünen Tee werden Catechine genannt und gehören zu den sekundären Pflanzenstoffen (Flavonoide), welche die Leberfunktion unterstützen und somit die Ausleitung von Giftstoffen vorantreiben. Grüner Tee soll zur Produktion von Entgiftungsenzymen anregen, die krebserregende Substanzen und andere Giftstoffe neutralisieren.
Eine Studie des Krebs-Forschungszentrums der University of Arizona zeigte, dass grüner Tee die Abwehrkräfte gegen krebserregende Toxine stärkt. Bei klinischen Untersuchungen wurden 42 Testpersonen ein Catechin-Konzentrat verabreicht, das der Menge von bis zu 16 Tassen grünem Tee entspricht. Die Produktion von entgiftenden Enzymen ( Glutathiontransferasen) steigerte sich um bis zu 80 Prozent.
Forschungsleiterin Dr. H.-H. Sherry Chow bestätigte:
Dies ist die erste klinische Studie, die beweist, dass bestimmte Pflanzenstoffe im grünen Tee die Entgiftungsenzymspiegel bei Menschen erhöhen können.
Nicht nur in der Krebsprävention, sondern auch zur Vorbeugung der Alzheimer-Krankheit scheinen die entgiftenden Eigenschaften von grünem Tee wirkungsvoll zu sein.



Eine Studie der Newcastle University machte deutlich, dass grüner Tee toxische Verbindungen binden kann, die für alzheimertypische Hirnschäden verantwortlich sind.
Wer überdies regelmässig grünen Tee trinkt, schützt sich Erkenntnissen der University of Maryland zufolge ebenfalls vor Herzkrankheiten und hält den Blutzucker- und Cholesterinspiegel in Schach.
Dass die entgiftenden Inhaltsstoffe von grünem Tee Anti-Aging-Effekte haben und die Fettverbrennung anheizen, spricht natürlich zusätzlich für den täglichen Aufguss.
Literatur:
Krebserreger entdeckt!: Die verblüffenden Erkenntnisse einer russischen Forscherin
Cannabis gegen Krebs: Der Stand der Wissenschaft und praktische Folgerungen für die Therapie
Krebs und Homöopathie: Natürliche Hilfe bei den häufigsten Nebenwirkungen von Chemo-, Strahlentherapie und Operation
Reinigung der inneren Organe: Entschlacken und entgiften Sie Ihren Körper
Quellen: PublicDomain/zentrum-der-gesundheit.de am 17.07.2020
